Hautprobleme im Sommer – Sonne, Salz & Chlor

Der Sommer lädt zu langen Spaziergängen, Badetagen und viel Zeit im Freien ein. Doch während viele Hunde die warme Jahreszeit genießen, stellt sie Haut und Fell vor besondere Herausforderungen. Sonne, Salzwasser und Chlor können die Haut reizen und bei empfindlichen Hunden zu Beschwerden führen. Mit der richtigen Pflege lassen sich viele Probleme jedoch vermeiden.

Sonne – mehr als nur Hitze

Auch Hunde können unter intensiver Sonneneinstrahlung leiden. Besonders gefährdet sind:

  • Hunde mit hellem oder dünnem Fell

  • Hunde mit wenig Behaarung an Nase, Ohren oder Bauch

  • ältere oder hautempfindliche Hunde

Zu viel Sonne kann zu Hautreizungen oder sogar Sonnenbrand führen. Typische Anzeichen sind:

  • gerötete Haut

  • erhöhte Empfindlichkeit bei Berührung

  • Juckreiz

  • trockene oder schuppige Haut

Deshalb sollten Spaziergänge möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden gelegt und schattige Plätze bevorzugt werden.

Salzwasser – Reiz für Haut und Pfoten

Ein Bad im Meer macht vielen Hunden Spaß. Das Salz kann jedoch:

  • die Haut austrocknen

  • kleine Hautverletzungen reizen

  • empfindliche Pfoten belasten

Nach dem Baden empfiehlt es sich, den Hund mit klarem Wasser abzuspülen und das Fell gut trocknen zu lassen.

Chlorwasser – nicht jeder Hund verträgt es

Auch Chlor aus Pools kann Haut und Fell beanspruchen:

  • trockene Haut

  • stumpfes Fell

  • Juckreiz

  • Reizungen an empfindlichen Hautstellen

Nach dem Schwimmen im Pool sollte der Hund ebenfalls gründlich mit sauberem Wasser abgespült werden.

Feuchtigkeit als unterschätztes Problem

Nicht nur Sonne, sondern auch dauerhaft feuchtes Fell kann Probleme verursachen.
Bleibt das Fell über längere Zeit nass, können:

  • Hautreizungen

  • Hot Spots (akute, nässende Hautentzündungen)

  • Pilz- oder bakterielle Hautinfektionen

begünstigt werden. Besonders Hunde mit dichtem oder langem Fell sollten nach dem Baden sorgfältig abgetrocknet werden.

So schützt du die Haut deines Hundes

  • Spaziergänge außerhalb der größten Mittagshitze planen

  • Nach dem Baden Salz oder Chlor gründlich aus dem Fell spülen

  • Fell und Haut regelmäßig kontrollieren

  • Das Fell gut trocknen, besonders in Hautfalten und zwischen den Zehen

  • Bei anhaltendem Juckreiz, Rötungen oder nässenden Stellen tierärztlichen Rat einholen

Fazit

Sonne, Salz und Chlor gehören für viele Hunde zum Sommer dazu, können aber Haut und Fell stark beanspruchen. Mit etwas Aufmerksamkeit und der richtigen Pflege lassen sich viele Hautprobleme vermeiden, sodass dein Hund die warme Jahreszeit unbeschwert genießen kann.

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